Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz ist kein isoliertes Gesundheitsthema. Sie ist das Ergebnis gut gestalteter Arbeitsbedingungen – und damit wesentlich eine Frage der Führungsqualität.
Führungskräfte prägen durch ihr Handeln die strukturellen Rahmenbedingungen, in denen Leistung entsteht: Sie definieren Ziele, priorisieren Aufgaben, steuern Ressourcen, gestalten Prozesse und schaffen Klarheit über Rollen und Erwartungen. Die arbeitspsychologische Forschung zeigt eindeutig, dass sich genau diese Faktoren negativ auf geistige Fähigkeiten auswirken – wenn sie schlecht gestaltet sind.
Wer Führung als Präventionsfaktor versteht, erkennt: Nachhaltiger Gesundheitsschutz beginnt nicht bei individuellen Maßnahmen, sondern bei der Qualität von Führung und Organisation.
Die arbeits- und organisationspsychologische Forschung zeigt eindeutig, dass Arbeitsbedingungen kognitive Prozesse und Fähigkeiten von Menschen beeinflussen – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Arbeitskontexte wirken somit direkt auf Wahrnehmung, Informationsverarbeitung, Motivation sowie Denk- und Entscheidungsprozesse.
Insbesondere die Belastungs- und Beanspruchungsforschung belegt den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und mentalen Reaktionen.
Zu den arbeitsbedingten Belastungsfaktoren zählen u.a.:
Wer Führung als Präventionsfaktor versteht, stärkt nachhaltigen Gesundheitsschutz und langfristige Produktivität zugleich.
Ich berate Organisationen unter anderem zu folgenden Fragestellungen:
Ziel ist eine strukturelle Ausrichtung von Führung, die Belastungsrisiken reduziert und gleichzeitig Effizienz, Verlässlichkeit und Leistungsfähigkeit stärkt.
In Organisationen werden Funktionen anhand klar definierter Anforderungen besetzt. Fachpositionen setzen spezifisches Wissen, methodische Kompetenz und persönliche Eignung voraus. Für kaufmännische, technische oder juristische Aufgaben gilt dies als selbstverständlich.
Für Führungsfunktionen gilt im Grundsatz nichts anderes.
Führung ist keine Zusatzaufgabe zur Fachkompetenz. Führung ist ein eigenständiges Stellenprofil mit spezifischen Anforderungen.
Die Ausübung einer Führungsfunktion basiert auf drei zentralen Kompetenzfeldern:



Genau hier setze ich an.
Ich biete kontextbezogene Führungskräfteberatung mit präventivem Ansatz. Ziel ist, die Verhinderung von Problemen durch Vorbereitung und nachhaltige Prozessbegleitung.
Keine Standardprogramme, sondern individuelle Ausbildung und Weiterbildung auf Basis der jeweiligen Ausgangssituation, Branche und Verantwortungsebene.
Beispiele von konkreten Führungssituationen sind:
Führung ist ein Handwerk.
Und jedes Handwerk verlangt Ausbildung, Übung und Bewusstsein für die eigene Verantwortung.
Führungskräfte bewegen sich an der Schnittstelle zwischen organisationalen Zielen, wirtschaftlichem Handeln und den Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden. Supervision bietet hierfür einen geschützten, strukturierten Raum zur Reflexion von Führungssituationen und -verhalten.
Zugleich zählen Führungskräfte zur Gruppe der Emotions- und Beziehungsarbeiter. Diese Gruppe arbeitet täglich mit Menschen, ist für die Beziehungsgestaltung verantwortlich und muss positive Emotionen zeigen, obwohl sie momentan anders empfinden. Die Emotions- und Beziehungsarbeit ist eine wissenschaftlich belegte psychische Belastung, die berufsimmanent ist, nicht vermeidbar, sondern zu kompensieren ist.
Supervision unterstützt dabei, emotionale Anforderungen bewusst wahrzunehmen, einzuordnen und konstruktiv zu verarbeiten. Gleichzeitig erweitern sich durch die systematische Reflexion des eigenen Führungsverhaltens die Handlungsspielräume und die persönlichen Voraussetzungen werden weiterentwickelt.
Zudem beugt Supervision Betriebsblindheit sowie sozialer und fachlicher Isolation vor. Besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen arbeiten Führungskräfte oft ohne hierarchische Peers. Fehlender Austausch auf Augenhöhe erhöht das Risiko einseitiger Perspektiven und unreflektierter Entscheidungsroutinen.
Ziel der Supervision ist die Stärkung struktureller Führungsqualität sowie die mentale Gesundheit von Führungskräften zu schützen.
Die systematische Entwicklung von hoher Führungsqualität trägt dazu bei:
Gesundheitsschutz und Produktivität stehen dabei nicht im Gegensatz. Hohe Führungsqualität verbindet beides.