Chronische Überlastung am Arbeitsplatz hat unterschiedliche Ursachen. Sie kann durch psychische Gefährdungen am Arbeitsplatz bedingt sein oder aus dem Zusammenspiel von Arbeitsplatzbedingungen und individuellen Faktoren.
Wenn die Ursachen einer Überlastung nicht eindeutig erkennbar sind, reicht ein klärendes Gespräch oder eine einfache arbeitsorganisatorische Betrachtung häufig nicht aus. Die Mentale Arbeitsplatz- und Belastungsanalyse dient dazu, komplexe Belastungssituationen systematisch mit arbeitspsychologischer Diagnostik zu untersuchen.
Dabei wird die individuelle Situation der betroffenen Person ebenso berücksichtigt wie die realen Bedingungen des Arbeitsplatzes.
Was ist das Ziel?
Klarheit darüber schaffen, wo die Ursachen der Überlastung liegen und welche Maßnahmen sinnvoll sind – von organisatorischen Anpassungen des Arbeitsplatzes über Personalentwicklung bis hin zu personalwirtschaftlichen Maßnahmen (z. B. eine befristete Reduzierung der Arbeitszeit, Veränderung der Arbeitszeitverteilung).
z.B. Depression, Angststörung, Belastungsstörung oder Burnout
Analyse arbeitsbedingter Überlastungssituationen.
Führungskräfte erkennen Erschöpfung, bevor Arbeitsunfähigkeit eintritt.
Begleitung bei neuen Aufgaben oder Verantwortlichkeiten zur Vermeidung psychischer Gefährdungen.

Die Mitarbeitenden erhalten die vorbereiteten Ankreuz-Fragebögen per E-Mail. Die Beantwortung erfolgt unkompliziert anhand der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten.

Nach Rücksendung der ausgefüllten Fragebögen wird die Datenauswertung in einer grafischen Matrix dargestellt, aus der psychische Gefährdungen in den einzelnen Arbeitsbereichen klar ersichtlich sind.

Im anschließenden Online-Analyse-Interview werden Ursachen und Zusammenhänge untersucht und konkrete Maßnahmen entwickelt, um psychische Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beseitigen, zu minimieren oder zu kompensieren.

Der Maßnahmenplan wird anschließend per verschlüsselter E-Mail an die Mitarbeitenden sowie an die verantwortliche Person auf Arbeitgeber:innenseite übermittelt. Die empfohlenen Maßnahmen sind übersichtlich nach Verantwortungsbereichen gegliedert – getrennt in Maßnahmen für die Arbeitgeber:innen sowie für die Mitarbeitenden.
Die Privatsphäre bleibt geschützt – auch wenn persönliche oder gesundheitliche Informationen Bestandteil der Analyse sind. Der Arbeitgeber erhält ausschließlich die arbeitsrelevanten Ergebnisse der Analyse und die daraus abgeleiteten Maßnahmen, die für die Veränderung der Arbeitssituation erforderlich sind. Empfehlungen, die ausschließlich Ihre private oder gesundheitliche Lebenssituation betreffen, werden dem Arbeitgeber nicht mitgeteilt. Dateien, die sensible oder personenbezogene Informationen enthalten, werden vor dem Versand per E-Mail mit einem individuellen Passwort geschützt.