Mentale Arbeitsplatz- und Belastungsanalyse

arbeitspsychologische Diagnostik bei komplexen Überlastungssituationen

Was ist eine Mentale Arbeitsplatz- und Belastungsanalyse?

Chronische Überlastung am Arbeitsplatz hat unterschiedliche Ursachen. Sie kann durch psychische Gefährdungen am Arbeitsplatz bedingt sein oder aus dem Zusammenspiel von Arbeitsplatzbedingungen und individuellen Faktoren.

Wenn die Ursachen einer Überlastung nicht eindeutig erkennbar sind, reicht ein klärendes Gespräch oder eine einfache arbeitsorganisatorische Betrachtung häufig nicht aus. Die Mentale Arbeitsplatz- und Belastungsanalyse dient dazu, komplexe Belastungssituationen systematisch mit arbeitspsychologischer Diagnostik zu untersuchen.

Dabei wird die individuelle Situation der betroffenen Person ebenso berücksichtigt wie die realen Bedingungen des Arbeitsplatzes.

Was ist das Ziel?

Klarheit darüber schaffen, wo die Ursachen der Überlastung liegen und welche Maßnahmen sinnvoll sind – von organisatorischen Anpassungen des Arbeitsplatzes über Personalentwicklung bis hin zu personalwirtschaftlichen Maßnahmen (z. B. eine befristete Reduzierung der Arbeitszeit, Veränderung der Arbeitszeitverteilung). 

Wann ist eine Mentale Arbeitsplatz- und Belastungsanalyse sinnvoll?

Die Analyse kann sowohl präventiv als auch anlassbezogen erfolgen. Beispielsweise:

Analyse-Instrument im BEM-Verfahren bei psychischen Erkrankungen

z.B. Depression, Angststörung, Belastungsstörung oder Burnout

Krankenrückkehrgespräch nach Überlastung

Analyse arbeitsbedingter Überlastungssituationen.

Prävention

Führungskräfte erkennen Erschöpfung, bevor Arbeitsunfähigkeit eintritt.

Umstrukturierung von Arbeitsplätzen

Begleitung bei neuen Aufgaben oder Verantwortlichkeiten zur Vermeidung psychischer Gefährdungen.

Methoden und Ablauf der Mentalen Arbeitsplatz- und Belastungsanalyse:

Digitale Methoden und Instrumente

Symbolbild (KI-generiert)
Methoden-Mix zur Datenerhebung

Digitaler Ablauf

Versand der Ankreuz-Fragebögen als ausfüllbare PDF-Datei

Die Mitarbeitenden erhalten die vorbereiteten Ankreuz-Fragebögen per E-Mail. Die Beantwortung erfolgt unkompliziert anhand der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten.

Datenauswertung

Nach Rücksendung der ausgefüllten Fragebögen wird die Datenauswertung in einer grafischen Matrix dargestellt, aus der psychische Gefährdungen in den einzelnen Arbeitsbereichen klar ersichtlich sind.

Online-Interview – Ursachenanalyse und Maßnahmenentwicklung

Im anschließenden Online-Analyse-Interview werden Ursachen und Zusammenhänge untersucht und konkrete Maßnahmen entwickelt, um psychische Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beseitigen, zu minimieren oder zu kompensieren.

Übersendung des Maßnahmenplans

Der Maßnahmenplan wird anschließend per verschlüsselter E-Mail an die Mitarbeitenden sowie an die verantwortliche Person auf Arbeitgeber:innenseite übermittelt. Die empfohlenen Maßnahmen sind übersichtlich nach Verantwortungsbereichen gegliedert – getrennt in Maßnahmen für die Arbeitgeber:innen sowie für die Mitarbeitenden.

Datenauswertung der Fragebögen
Datenschutz und Vertraulichkeit

Die Privatsphäre bleibt geschützt – auch wenn persönliche oder gesundheitliche Informationen Bestandteil der Analyse sind. Der Arbeitgeber erhält ausschließlich die arbeitsrelevanten Ergebnisse der Analyse und die daraus abgeleiteten Maßnahmen, die für die Veränderung der Arbeitssituation erforderlich sind. Empfehlungen, die ausschließlich Ihre private oder gesundheitliche Lebenssituation betreffen, werden dem Arbeitgeber nicht mitgeteilt. Dateien, die sensible oder personenbezogene Informationen enthalten, werden vor dem Versand per E-Mail mit einem individuellen Passwort geschützt.

Häufige Fragen zur Mentalen Arbeitsplatz- und Belastungsanalyse

Eine Arbeitsplatzanalyse untersucht die Bedingungen und Merkmale eines konkreten Arbeitsplatzes. Die Mentale Arbeitsplatz- und Belastungsanalyse wurde speziell für komplexe Überlastungssituationen entwickelt. Sie berücksichtigt sowohl die tatsächlichen Arbeitsplatzbedingungen als auch die individuelle Situation der betroffenen Person. Ziel ist es, Ursachen zu klären und geeignete Maßnahmen abzuleiten.
Nach der Auftragsklärung erhalten die Mitarbeitenden die vorgesehenen arbeitspsychologischen Fragebögen und den gesundheitsbezogenen Anamnesebogen. Anschließend werden die Unterlagen ausgewertet und die Ergebnisse in einem strukturierten Online-Analyse-Interview vertieft. Auf dieser Grundlage wird ein Maßnahmenplan erstellt, der die empfohlenen Maßnahmen nach Verantwortungsbereichen gliedert.
Die Mentale Arbeitsplatz- und Belastungsanalyse verbindet standardisierte arbeitspsychologische Fragebögen und Screenings mit einem strukturierten Online-Analyse-Interview. Die Fragebögen liefern erste Hinweise auf relevante Belastungsbereiche. Im anschließenden Interview werden mögliche Ursachen und Zusammenhänge genauer untersucht und passende Maßnahmen entwickelt.
Zum Einsatz kommen arbeitspsychologische Fragebögen zur Erfassung relevanter Merkmale der Arbeitssituation, ein Burnout-Screening zur Erfassung von Ermüdungs-, Erschöpfungs- und Überlastungssymptomen sowie ein gesundheitsbezogener Anamnesebogen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für das anschließende Online-Analyse-Interview.
Die Mitarbeitenden erhalten eine grafisch aufbereitete Auswertung, aus der die Ergebnisse für die einzelnen Arbeitsbereiche ersichtlich werden. Die Mitarbeitenden und die verantwortliche Person auf Arbeitgeberseite erhalten außerdem ein identisches arbeitspsychologisches Empfehlungsschreiben. Darin werden die empfohlenen Maßnahmen getrennt nach den jeweiligen Verantwortungsbereichen dargestellt.

Möchten Sie eine Mentale Arbeitsplatz- und Belastungsanalyse für einzelne Mitarbeitende beauftragen oder haben Fragen? Ich berate Sie gerne.

Rufen Sie mich an unter 0151 670 430 22 oder senden mir eine E-Mail.