Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz
(GB Psyche)

Psychische Belastung sichtbar machen – bevor Krankenstand und Fluktuation steigen

Richtig verstanden und professionell umgesetzt, ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ein Steuerungs- und Frühwarninstrument für Organisationen.

Durch die systematische Bewertung von Arbeitsbedingungen, Prozessen und Führungsstrukturen lassen sich organisationale Risiken systematisch analysieren und präventiv bearbeiten – statt erst zu reagieren, wenn Schäden bereits entstanden sind.

Evaluation von Arbeitsbedingungen

Evaluation von Arbeit-, Organisations- und Führungsprozessen

Was sind arbeitsbedingte psychische Belastungen?

Psychische Belastungen sind …

Faktoren am Arbeitsplatz, die sich negativ auf die geistigen Fähigkeiten, Arbeitsmotivation, Leistungsfähigkeit, Emotionen sowie das soziale Wohlbefinden am Arbeitsplatz auswirken.

Psychische Belastungen werden erfasst …

mittels schriftlicher Befragung Ihrer Mitarbeitenden.

Psychische Belastungen werden unterschieden …

nach berufsspezifischen und internen, strukturellen Belastungen.

Dauer und Ablauf einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Die psychische Gefährdungsbeurteilung (GB-Psyche) erfolgt in sieben Schritten und nimmt etwa 12–15 Monate bis zur Auswertung der Ergebnisse in Anspruch. Eine vorausschauende und sorgfältige Planung ist – wie bei jedem Projekt – entscheidend für den Erfolg.

Ich nutze für die Organisation der Gefährdungsbeurteilung das agile Projektmanagement, um Effizienz, Zielorientierung und Flexibilität sicher zu stellen.

Arbeitsbereiche oder Tätigkeitsgruppen festlegen
Psychische Gefährdungen ermitteln und nach der Intensität beurteilen
Ursachenanalyse und Lösungen generieren
Maßnahmen zur Beseitigung oder größtmöglichen Minimierung der Gefährdungen festlegen
Maßnahmen im Unternehmen durchführen
Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen
Gefährdungsbeurteilung in 3–5 Jahren wiederholen

Die Durchführung dauert in der Regel 12–15 Monate bis zur Auswertung.

Methode zur Ermittlung und Bewertung von psychischen Gefährdungen

Wissenschaftlich fundierte Fragebögen, z.B.:

Online-Fragebögen
Fragebögen in Papierfassung
Bei den Fragebögen wird zwischen Orientierungsverfahren und Screeningverfahren unterschieden. Beide dienen der Erfassung psychischer Belastungen, unterscheiden sich jedoch in der Tiefe, Zielsetzung und Aussagekraft.

Orientierungsverfahren

Ein grobes Einstiegsverfahren, das einen ersten Überblick über mögliche psychische Belastungen gibt.

z.B. Kurzbefragungen mit wenigen Fragen und einer dichotomen Antwortskala (trifft eher zu / trifft eher nicht zu)

Screeningverfahren

Screeningverfahren erheben Gefährdungen differenzierter, zeigen Belastungsschwerpunkte auf und ermöglichen eine Auswertung nach Berufsgruppen oder Arbeitsbereichen.

z.B. umfangreichere Fragebögen mit einer differenzierten Antwortscala und Branchenspezifika

Die Identifizierung psychischer Gefährdungen kann in Unternehmen durch interne, unabhängige Personen erfolgen – etwa durch das Betriebliche Gesundheitsmanagement oder die Personalabteilung. Wenn entsprechende Kompetenzen vorhanden sind, empfehle ich diese zu nutzen. 

Bei einer erstmaligen Durchführung oder beim Einsatz eines Screening-Verfahrens ist jedoch die punktuelle Einbindung einer Arbeitspsychologin / eines Arbeitspsychologen sinnvoll. 

Methoden zur Ursachenanalyse und der Generierung von Lösungen

Ein Fragebogen zeigt wo Gefährdungen auftreten – die folgenden Methoden erklären, warum (Ursache), Zusammenhänge und was getan werden kann (Lösung). 
Diese Expertenverfahren sind tiefgehende Analyseverfahren, welche fachlich von Arbeits- und Organisationspsychologen:innen durchgeführt werden:

Mittels dieser Methoden entsteht eine Ursachen- und Lösungsliste für die Arbeitgeber, welche von den Mitarbeitenden aus der Praxis zusammengestellt wurde.

Betriebsspezifisches Vorgehen

Die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung orientiert sich an der Branche, der Größe und der Organisationsform Ihres Unternehmens, den Tätigkeitsfeldern sowie der Anzahl der Mitarbeitenden. Daher erfasse ich in einem ersten Schritt diese Daten und führe ein kostenfreies Beratungsgespräch durch. 

Auf dieser Grundlage stelle ich ein Verfahren zusammen, das zu Ihren Strukturen und Tätigkeiten passt.

Anschließend erhalten Sie eine unverbindliche Einschätzung zu Aufwand, Zeitrahmen und Kosten.

Referenzprojekte

Über die Jahre habe ich Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen in unterschiedlichen Branchen erfolgreich begleitet:

Möchten Sie eine Online-Erstberatung oder eine Ist-Analyse?

Als Arbeitspsychologin unterstütze ich Sie gern bei der erfolgreichen Umsetzung Ihrer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.